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Teil 2 von “Was kostet dieses WLan?”

In der vergangenen Woche fand zum zweiten Mal mit einer FSJ-Gruppe vom Elsa-Brändström-Haus ein Netz-B-Workshop statt. Im Laufe eines FSJ-Jahres absolvieren die Jugendlichen in der Regel mehrere Projektwochen. Für diese Projektwoche gab es vom Elsa-Brändström-Haus als Träger verschiedene Angebote zur Auswahl, über Kochen und Musik, bis hin zu Kommunikation und Film. Ein Angebot war eben das Thema Internet / “Was kostet dieses WLan?”, was wir vom ABC im Rahmen von Netz-B angeboten haben. Eine Erklärung, wie es zu diesem Titel kam, ist übrigens hier zu finden.

Aus diversen Gründen ist die Gruppe kurzfristig auf ein sehr überschaubares Grüppchen zusammengeschrumpft, sodass wir im kleinen Kreise gearbeitet haben. Was nicht weniger spannend und intensiv war, sondern dem Ganzen eher einen sehr gemütlichen Charakter verlieh.

Weil das vorgegebene Thema sehr allgemein gehalten war, haben wir im Rahmen eines Brainstormings Themenschwerpunkte gesucht, die dann in den vier Tagen bearbeitet wurden. Die Themen Datenschutz, was ist geistiges Eigentum und der überaus aktuelle Themenkomplex ACTA / SOPA / PIPA und alles damit Verbundene kristallisierte sich recht schnell als interesserant heraus, weil er eben sehr bedeutsam für die Zukunft der Internetnutzung ist, aber man meist eigentlich viel zu wenig darüber weiß, wie wir in der Runde festgestellt haben.

Wir haben für den Workshop einen Blog eingerichtet und laufend mit Inhalten gefüllt. So konnte nicht nur abgebildet werden, was passiert und zum Schluss die Arbeitsergebnisse hochgeladen werden. Die Jugendlichen konnten so auch das Bloggen als neue Methode kennenlernen, sich und eigene Inhalt zu präsentieren – keine/r von ihnen hatte vorher Erfahrungen damit. Die Jugendlichen haben mit verschiedenen Visualisierungs-Tools wie Prezi oder Glogster nach einer eingehenden Recherche ihre Arbeits-Ergebnisse zusammengefasst und dargestellt, das kann man anschaulich in dem Blog verfolgen.

Hier ist er, mit all den Ergebnissen und Geschehnissen der vier Tage (wie man sieht spielen dabei Kühe eine nicht unwichtige Rolle). Lest selbst:

http://fsjgruppeapril.wordpress.com/

Neben der inhaltlichen Arbeit zu (auch) politischen Themen haben wir uns auch mit ganz praktischem Datenschutz und sensiblem Umgang mit Daten bei Facebook, Google und co. beschäftigt. Ein gemeinsames Durch-Arbeiten etwa der Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook und das Feedback der Teilnehmenden dazu zeigte, dass sich das gelohnt hat…

Zum Abschluss ein Gruppenfoto: